Die Karibik gehört zu den besten Tauchregionen der Welt: über 4.000 Meeresarten, Wassertemperaturen von 26 bis 29 °C das ganze Jahr über und an guten Tagen mehr als dreißig Meter Sicht. Zehn Reviere, jedes mit einem eigenen Grund, hinzufahren.
Bonaire — das Nirwana des Tauchers
- Die gesamte Küste ist seit 1979 Meerespark
- 86 markierte Shore-Dive-Plätze: hinfahren, Flasche aufsetzen, hineingehen
- Klein Bonaire, unbewohnt, mit unberührtem Riff
- Sicht über dreißig Meter, ganzjährig
- Am besten für: selbstständige Taucher, Meeresbiologie, Fotografie
Kaimaninseln — die Hauptstadt des Wandtauchens
- Bloody Bay Wall auf Little Cayman: die Kante beginnt bei sechs Metern Tiefe und fällt rund 1.800 Meter ab
- Das Wrack der Kittiwake vor Grand Cayman, ein 76 Meter langes ehemaliges US-Marineschiff, absichtlich versenkt und in etwa 19 Metern Tiefe liegend
- Stingray City: Begegnung mit wilden Amerikanischen Stechrochen in hüfttiefem Wasser
- Sicht 30 bis 50 Meter
Belize — das Mesoamerikanische Riff
- Das Great Blue Hole, ein kreisrunder Einbruch von 124 Metern Durchmesser mit Stalaktiten in der Tiefe
- Hol Chan Marine Reserve mit Ammenhaien und Adlerrochen
- Das Atoll Lighthouse Reef
- Schnorcheln ab San Pedro auf Ambergris Caye
Roatán (Honduras) — die Bay Islands
- Wandtauchen entlang des Mesoamerikanischen Riffs
- West End und West Bay mit der größten Dichte an Tauchbasen
- Die günstigsten PADI-Kurse der Region: Open Water für 250 bis 400 Dollar
Britische Jungferninseln — Wracktauchen
- Die RMS Rhone, 1867 in einem Hurrikan gesunken, liegt in 25 Metern und ist weitgehend intakt
- The Indians: Felsnadeln mit Durchschwimmen
- Painted Walls mit farbigen Schwämmen
- Zum Schnorcheln: The Baths auf Virgin Gorda
Bahamas — Long Island und die Blue Holes
- Dean's Blue Hole, mit 202 Metern das tiefste bekannte Blue Hole der Welt
- Bimini für Bullenhaie und Hammerhaie
- Andros mit Barriereriff und hunderten Blue Holes
Kuba — Jardines de la Reina
- Meerespark seit 1996, unberührt, mit streng begrenztem Zugang
- Karibische Riffhaie, Riesenzackenbarsche, Manatis
- Nur per Tauchsafari erreichbar
Dominica — Kleinlebewesen und Champagne Reef
- Champagne Reef, wo vulkanisches Gas in Bläschen durch das Riff aufsteigt
- Meeresreservat Soufrière–Scotts Head
- Der beste Tauchgang liegt in der Toucari Bay
- Im Winter kommen Pottwale hinzu — Dominica ist einer der wenigen Orte, wo sie ganzjährig vor der Küste bleiben
Saba — Tauchen an Pinnacles
- Unterwassernadeln, die aus der Tiefe aufsteigen
- Diamond Rock und Tent Reef
- Der kleinste Meerespark der Region und der am strengsten geschützte
Curaçao — Shore Diving und das Schlepperwrack
- Das Tugboat-Wrack in fünf Metern Tiefe, auch zum Schnorcheln geeignet
- Das Riff Mushroom Forest
- Tagesausflug nach Klein Curaçao
Die besten Schnorchelplätze — ohne Brevet
- Trunk Bay auf St. John mit ausgeschildertem Unterwasserpfad
- Buck Island, US-Jungferninseln
- Buccoo Reef auf Tobago
- Meerespark Tobago Cays
- Stingray City auf Grand Cayman
- Klein Curaçao
- Isla Saona in der Dominikanischen Republik
- Champagne Beach auf Dominica
- Grace Bay auf Providenciales
Was es kostet
- PADI Open Water: 400 bis 700 Dollar — Roatán am günstigsten, Cayman am teuersten
- Zwei Bootstauchgänge: 100 bis 180 Dollar
- Shore Dive auf Bonaire: 25 bis 40 Dollar für Füllung und Ausrüstung
- Woche auf einer Tauchsafari: 1.500 bis 3.500 Dollar
- Schnorchelausrüstung: 10 bis 15 Dollar am Tag
Sicherheit
Nach dem letzten Tauchgang mindestens 24 Stunden bis zum Flug warten — auf Inselhüpfrouten der häufigste Planungsfehler. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Versicherung Tauchen einschließt; eine DAN-Mitgliedschaft deckt Kammerbehandlung und Verlegung, was in der Karibik einen Rettungsflug bedeuten kann.